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... ausgeführt wurde. Wir können ja auch nicht Kohlen und Koks mit Streichholzern direkt in Brand setzen, sondern bedürfen des brennenden Holzes, um zunächst die Kohle auf ihre Entzündungstemperatur zu bringen. Zweckmässiger wäre es, neben dem grossen Vorratsreservoir für das zu verwendende hoch siedende Brennmittel (Sprit) ein kleines Reservoir von nur wenigen Liter Inhalt anzubringen, das mit Benzin, Benzol oder einer andern leicht entzündlichen Masse gefüllt ist, so dass man mit dieser zunächst den Motor in Gang bringt, alsdann umstellt, sobald er heiss gelaufen ist und mit dem hochsiedenden Material weiterfährt. Ein Teil der Wärme der austretenden Verbrennungsgase konnte ferner zum Vorwärmen des dem Vergaser zuströmenden Brennmaterials verwendet werden. Mittelst Vorwärmung und Verwendung eines Lymavergasers hat Hempel folgende Mischungen mit Erfolg benutzt: 1. 4 vol. 95 1/2iger Spiritus mit 1 vol. 90%igem Benzol, letzteres gemischt mit 200 g Naphthalin pro Liter. 2. 4 vol. 95 1/2iger Sprit mit 1 vol. Rohbenzol, dieses ebenfalls mit 200 g Naphthalin pro Liter Rohbenzol. 3. 4 vol. 95 1/2iger Sprit mit 1 vol. rohes Leichtöl, 200 g Naphthalin pro Liter enthaltend. 18 Liter der Mischung 1 ergaben z. B. dieselbe Leistung wie 15 Liter Benzin. Natürlich dürfen die verwendeten Oele keine sauren Bestandteile enthalten. Zum Vorwärmen der Motoren empfiehlt Hempel Anlaufenlassen ...