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... Laune heraus“ ab rasiert. „Du siehst 15 Jahre jün ger aus“, begrüßte ihn Frank Williams, brauchte aber eine halbe Minute, bis ihm der Grund für diese Feststellung auffiel. Der Mansell-Kampfgeist fehlt auch 1988 nicht: zweiter Startplatz, obwohl auf der Geraden 30 km/h langsa mer als die Schnellsten aus der Turboliga. „Daran sieht man, wie gut und schnell ich in den Kurven sein muß“, verlautbar te Mansell im offiziellen Williams-Pressekommuniqué. Tags darauf schwärmte Man sell, nachdem er Startplatz zwei erkämpft hatte, sogar: „Die schnellste und beste Runde meines Lebens.“ Gut gekühlt: Mansell expe rimentierte in der Rio-Gluthitze mit einer Kühlhaube mit Eis wasser, die Fitneß-Guru Willi Dungl seinen Schützlingen längst verboten hat: „Ihr kriegt davon nur Nervenentzündun gen.“ Dafür überhitzte der Judd- Motor im Williams im Training wie im Rennen. Bei Mansells Reifenwechsel starb der Motor ab und konnte in der Box we gen eines defekten Stromka bels nicht neu gestartet werden. „Ich hätte Berger leicht ge schlagen“, trotzte Mansell - aber der Ferrari-Fahrer sah die Dinge anders: „Mansell? Kein Problem.“ Die Umbenennung des McLaren-Teams in „Honda Marlboro McLaren“, Anfang März beim Genfer Automobil- Salon verlautbart, läßt ahnen: Die Japaner sind bei McLaren Senna: Bei vier von fünf Traininpssitzunpen schneller als Prost ...