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... zahlreiche Siege. 'Seine zweite Liebe galt aber bereits dem Bau individueller Fahrzeuge, wenn auch zunächst bloss Umbauten vorgenommen wurden: 1954 erhielten ein Cisitalia-Roadster einen Lancia-Aurelia-Motor und 1955 ein VW-Käfer eine Porsche-Carrera-Maschine verpasst. Im gleichen Jahr wurde im Alfa Romeo 1900 Sprint Coupe eines Fribourger Professors der 6-Zylinder-Motor eines Merce- Rennwagenkonstrukteur auf. Er schuf eine ganze Reihe ,von Formel- Junior-Wagen, die zunächst von frisierten DKW-Zweitaktmotoren, spä- ter von Ford-Anglia-Aggregaten angetrieben wurden. Diese Monopostos wurden selbst nach den USA exportiert. Es kamen Sportund GT-Fahrzeuge hinzu, und 1961 konstruierte der Basler Garagist den ersten schweizerischen Formel-1-Wagen. Der 1,5-Liter-Motor wurde von Porsche geliefert. Mit diesem Boliden erlitt Monteverdi auf dem Hokkenheimring einen schweren Unfall, der das Ende der Rennfahrerkarriere bedeutete. Er stellte in der Folge auch den Bau von Rennfahrzeugen ein und widmete sich vollumfänglich seinem Garagenbetrieb, der auf 1962 durch einen Neubau erweitert wurde. Im Jahr darauf übernahm Monteverdi in Ablösung der Ferrari-Vertretung den Import der englischen Jensen- Luxuscoupes. Er war wohl von deren gepflegten, in edlen Materialien gehaltenen Innenausstattung begeistert, konnte sich jedoch kaum für die äussere Form ...