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... verwirklicht wurde ein weitgehender Abbau des starken Protektionismus in der Autoindustrie. Die Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon hat mit der Gründung des Werkes im Jahre 1961 echte technische Aufbauarbeit geleistet. Man darf sich dabei nicht am Lohngefälle gegenüber westeuropäischen Verhältnissen stossen. Facharbeiterlöhne von 700 bis 800 Fr. sind, gemessen am schweizerischen Niveau, bescheiden. Die Firma tut aber auf sozialem Gebiet einiges. Dies äussert sich nicht nur im preiswerten Essen in der Kantine, sondern auch einer eigenen «Cooperativa», einem Lebensmittelladen, in dem die Betriebsangehörigen 25-30 % billiger einkaufen. Warum ist die Firma auf dem Gebiet der Erzeugung von Personenwagengetrieben nicht stärker ausgelastet? Der Hauptgrund ist der Wegzug von General Motors aus Argentinien. GM war der Hauptkunde von «Engranajes». «Die Geschäftspolitik von General Motors können wir nicht bestimmen», meinte dazu ein Firmensprecher. Es ist nun einmal so, dass Ford den Hauptgewinn auswärts macht, GM in den USA selbst. Davon abgesehen gibt es in Argentinien immer noch zu viele Marken und Modelle. 9 Fabriken (Personenwagenund Nutzfahrzeugwerke zusammengefasst) sind zuviel. Dabei sind die Autos in Argentinien recht teuer. Die Verteuerung, das muss aber auch gesagt werden, hat aber ihren Grund teilweise in der besonderen Adaption der Wagen ...