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... hundert Jahren interessieren sich heu te sehr viele Parteien für solche Innovationen – nicht nur die Regierungen, die mit dem Auto 2.0 gern ganz früh ganz vorne wären, sondern auch Energiekonzerne, die von Zwischenspeichern beispielsweise für sonst verpuffenden Nachtstrom profitieren würden, außerdem Forscher des Fraunhofer Instituts und anderer Labors und Hochschulen. Der in Detroit gebaute Opel Ampera ist ein interessantes Beispiel für diese Phase zwischen Pa nik und Aufbruch, Frust und Hoffnung. Größenmäßig zwischen den sehr kleinen und den sehr teuren Varianten angesiedelt, preist ihn Opel an als »erstes Fahrzeug mit elektrischem Antrieb in Europa, das im Alltag genutzt werden kann«. Ein anderer Claim, der mit seiner scheinbar von Verzweiflung getriebener Rhetorik übertönt, was an dem Auto wirklich beachtenswert ist, lobt die für elektrische Mobilität »völlig neue« »Antriebstechnologie der Reichweitenverlängerung«. Soll heißen: Der Ampera ist ein Mischling, ein Hybrid mit Elektround Verbrennungsmotor. für Aufruhr sorgte, so hat das Konzept von GM/ Opel zehn Jahre später auch mächtig Wind gemacht. Mit seiner Antriebstechnologie kehrt man die Proportionen um: Kein E-Motor, der mit Rechnern den Benzinmotor beim Sparen unterstützt, sondern ein Elektroantrieb, dessen Reichweite von 50 Kilometern verzehnfacht wird, wenn der ...