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... Verkehr betroffen. Auch am Gotthard dreht man beinahe täglich Däumchen, Nur der Baregg hält sich aus diesen Negativschlagzeilen meist heraus. Internet-Suchmaschineri müssen in alten Berichten kramen, um zu «Stau am Baregg» brauchbare Resultate zu finden. Der tägliche Frust ist die Kehrseite einer Erfolgsgeschichte, die Schweizer Autobahnen sind ein Hit: In den letzten 20 Jahren hat sich die Fahrleistung auf den Nationalstrassen verdoppelt. Nicht jede staatliche Infrastruktur wird dermassen rege genutzt. rechnung des Bundesamts für Raumentwicklung bezifferte dievolkswirtschaftlichen Zeitkosten 2005 auf fast 600 Mio. Franken. Die Milliarde dürfte bald erreicht sein, der Verbrauch von Treibstoff und Nerven ist darin noch nicht eingerechnet. Ist ein Transportsystem überlastet, wird üblicherweise mehr Platz geschaffen: Rauscht zu viel Wasser an, werden entweder Dämme erhöht oder im modernen Flussmanagement Überschwemmungszonen geschaffen. Kollabiert der digitale Datenverkehr, werden Glasfaserkabel verlegt. Nur im Fall der Strasse entsteht stets aufs Neue ideologisches Sperrfeuer. Links-Grün möchte die Staus behalten. Denn ist der Verkehrsfluss nur zäh genug, bleiben die Autos dort, wo sie hingehören: in der Garage. Bis ins Jahr 2020 wäre der linksgrüne Wunsch nach Stillstand schon sehr weit gediehen, hat das Bundesamt für Strassen (Astra) kalkuliert. Rund 400 km ...