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... er nun durch diese verheissungsvollen Worte die personifizierte Biegsamkeit. Frau Meyer hatte diese Worte gesagt mit einer scheinbaren Gleichgültigkeit, die sie eigentlich nicht einmal beim Kauf eines Taschentuches aufbrachte und die sie als in der «grossen Welt» unentbehrlich erachtete. Und doch ging ob diesen leicht hingeworfenen Worten der schöne Schein der Familienharmonie verloren. Die Tochter Betty rief als erste mit hoher Stimme dazwischen: «Alles, nur keine Limousine, was denkst du auch, wir lassen uns doch nicht in einen geschlossenen Wagen sperren.» Peter begann seine Einwendungen mit einer Schmeichelei: «Aber Mama, du bist doch noch nicht auf dem Alter, wo man in Limousinen fährt!», und zu seinem Vater gewendet, fuhr er fort: «Der Kauf einer Limousine wäre das offene Zugeständnis der Unwürdigkeit, ein solch wunderbares Land, wie die Schweiz es ist, zu bewohnen. Stell dir doch nur eine Passfahrt vor in einer solchen geschlossenen Kiste, in diesem Greisengehäuse, das ist ein Wagen für Beerdigungen oder ein Omnibus für ein Altersheim, aber nicht ein Wagen für uns.» Der Käufer hielt es für angebracht, Frau Meyer beizustehen mit der Bemerkung, dass die überwältigende Mehrheit der heute gebauten Wagen geschlossen sei. «Ueberwältigende Mehrheit,» höhnte Peter, denn nichts brachte ihn so sehr aus der Fassung wie dieses Pochen auf die Mehrheit. «Das ...