Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... mit dem eines von Zagato gestylten Fiat V8 oder der Fiat-Millecento-Reihe unverkennbar. Allerdings kommt der Maserati ohne das typische Double-Bubble-Dach aus. Trotzdem ist genügend Kopffreiheit vorhanden, und auch zur Seite gibt es jede Menge Platz für die Ellenbogen. Dreht man den Zündschlüssel um, macht sich zuerst die Benzinpumpe im Kofferraum durch ein leises Surren bemerkbar, gefolgt vom rauen Dröhnen des Sechszylindermotors. Leise ist das Auto nicht – daran lassen schließlich das Röhren des Auspuffs und das leichte Trommeln der Struktur keinen Zweifel. Dass die Aluminiumhaut des Autos eher dünn ist, muss einem da nicht mehr gesagt werden. Kaum ist man unterwegs, gesellt sich zur Geräuschkulisse ein solcher Geruch von Benzin und Öl, dass einem schwindlig wird. Gleichzeitig wird das rechte Bein vom Getriebetunnel mehr und mehr aufgewärmt. Die Lenkung ist zwar nicht beängstigend unpräzise, aber schon schwammig. Eine gute Balance, so Andy Heywood, in dessen Firma Bill McGrath der Wagen restauriert wurde, stellt sich erst bei Renngeschwindigkeit ein. Wie jedem Catwalk-Star muss man sich diesem behutsam nähern. Anfangs verhält sich der A6 etwas störrisch, bei 5000 Umdrehungen wacht der Sechs- MASERATI A6 ZAGATO BAUJAHR 1955 MOTOR 1985 ccm Reihen sechszylinder, DOHC, drei Weber-Vergaser 40 DCO 3 MOTORLEISTUNG 150 PS bei 6000 U/min DREHMOMENT ...