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... bei der Fürstenberg-Braue rei in Donaueschingen. Doch die Absicht, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, ließ Paul Pietsch nie erkennen. Schon mit 16 besaßerein Motorrad, eine 200 cm3-Wanderer, mit 17 mach te er den Führerschein und landete schließlich auf einer 1000 cnT-Maschine. Die Familie war froh, als er auf einen Sportwagen umstieg, einen 700 cnF-DKW. Mit 20 erbte Paul Pietsch vom Vater einen größeren Geldbetrag. Damit machte er sich sofort auf den Weg ins elsässische Molsheim zu Le Patron Ettore Bugatti. Der junge Mann erstand ei nen Bugatti 35 B und fuhrdamit nach Hause. Er besorgte sich eine Rennlizenz und be stritt schon 1932 sein erstes Rennen auf dem Wiesbade ner Flugplatz. Dort trat er gegen drei weitere Bugatti mit prominenten Fahrern auf einer für ihn ungewohn ten Graspiste an. Das hin derte ihn nicht, die Spitze zu übernehmen, doch war die Freude von kurzer Dauer, denn das Benzin ging ihm aus. Noch 1932 schlossen sich die Bugatti-Fahrer Paul Pietsch, Hans Simons und Hans Lewy zu einer Rennge meinschaft zusammen und meldeten zum Großen Preis von Deutschland. Der Sie ger hieß Rudolf Caracciola auf Alfa Romeo. Pietsch schied schon in der ersten Runde wegen eines Defekts aus, übernahm aber dann den Bugatti von Lewy, der von Magenkrämpfen ge plagt wurde. Pietsch stieß von Platz neun bis auf ...