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... an einem Supersportwagen gesehen habe. Es stand in krassem Widerspruch zum ganzen Konzept des M1. Hier ist ein Auto, dachte ich, mit dem BMW vorpreschen sollte auf das Straßen wagen-Terrain von Ferrari und Porsche, um denen auf der Rennstrecke den Kampf anzusagen – und mit dieser faden, dunkelblauen Lackierung sieht dieser M1 nun so aus, als wolle er sich entschuldigen und klein beigeben. In Ord nung, wenn der erste Eindruck nicht stimmt, muss eben der zweite herhalten. Und der ist durchweg gut. Bedenkt man, dass BMW kein Supersportwagenerbe besaß, als der M1 ersonnen wurde, dann ist das Resultat ein famoser Anblick. Durch und durch italienisches Autodesign eben. Mit dem breiten und niedrigen Fahrwerk wirkt er kompakt und angriffslustig. Die Lamellen und Schlitze – von Giugiaro Ende der 1970er Jahre verschwenderisch platziert – hätten jedem Supersportwagen gut zu Ge sicht gestanden. Von den äußeren Details sind vor allem die Motorhaube und die Heck klappengestaltung interessant, und natürlich auch der Kühlergrill. Die Integration der Dop pel niere in die Nase der Keilform gleicht einem Meisterwerk – und schaut man sich neuere BMW an wie beispielsweise die 8er-Serie, sieht man auf Anhieb, welch großen stilistischen Ein fluss der M1 gehabt hat. Auch die Edelstahlfelgen sind ein Blickfang, ganz die Handschrift Giu gi aros. Unter der Fiberglashaut ...