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... der elektronischen Benzineinspritzung des VW-Motors ist im Fährbetrieb weiter nichts zu merken, ihre Vorteile liegen hauptsächlich in der günstigeren Abgaszusammensetzung und der — im Vergleich zur Zweivergaserausführung — besseren Gemischaufbereitung. Sie beeinflußt auch den Verbrauch günstig: Bei hohem Tempo verbrauchte der VW sogar weniger als der sparsame, allerdings weniger strömungsgünstige Audi. Auch im Stadtverkehr kam der VW auf günstige Werte, die vielleicht noch niedriger gewesen wären, hätte die Einspritzung nicht eine kleine Unart gezeigt: Sie spritzte nach dem Gas wegnehmen manchmal noch einmal ein, so daß der Motor einen unnötigen kleinen Ruck machte. Ohne Zweifel hat der Audi den moderneren Motor, denn er liefert bei kleinerem Hubraum mühelos die gleiche Leistung und sogar ein höheres Drehmoment. Im Geräusch ist der Audi 60 angenehmer als die stärkeren Versionen, er bleibt auch bei hoher Drehzahl leise. Der VW-Motor vermag sich hier einigermaßen zu behaupten, denn sein Geräusch ist ebenfalls gut gedämpft und bei hoher Geschwindigkeit sogar— der Phonzahl nach — leiser als das des Audi 60. Fahrwerk: Gegensätze Einige Pluspunkte kann der VW noch sammeln, wenn man die Handlichkeit vergleicht: Seine Lenkung arbeitet direkter, am eiförmigen Audi-Lenkrad muß man viel drehen. Bei stärkerem Einschlag ist aber die VW-Lenkung nicht gerade ...