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... Borgesons Folgerungen sind klar und glaubwürdig. Es stellte sich nämlich her aus, dass Henry für den Schweizer Ingenieur Picket gearbeitet hatte, wo er so wohl mit dem Picket-Schiffsmotor als auch mit dem Flugzeugmotor betraut war. Das waren Motoren mit zwei tiefliegenden Nockenwellen und unter einem Winkel plazierten seitengesteuerten Ventilen. Zuccarelli kam auf die Idee, die beiden Nocken wellen im Zylinderkopf zu montieren, wo sie pro Zylin der je zwei Einlassund zwei Auslassventile betätigen sollten. Bei Fiat hatte er schon Motoren mit vier Ven tilen pro Zylinder gesehen, aber sein Motor war der er ste mit vier Ventilen und zwei obenliegenden Nok kenwellen. Es war ein Mo tor, der im Autosport eine wahre Revolution auslösen sollte. Natürlich erschien zuerst Peugeot damit auf dem Cir cuit, aber schon bald imi 30 tierte die Konkurrenz die Arbeit der «Charlatans». Der 1912-Peugeot-Motor stand für den Offenhauser-Indianapolis-Motor wie auch für die bei Fiat, Alfa, Sunbeam, Bailot und Delage gebauten Motoren Pate. Die Peugeot waren erfolg reich, sogar in den USA In der Vergangenheit hat man viele sensationelle Kon struktionen gesehen. Den ken wir einmal an den BRM- V16, der 1950 525 PS leistete. Aber das ist ein Beispiel da für, wie eine technische In novation misslingen kann. Die «Charlatans» jedoch ta ten ihre Arbeit gut, sehr gut sogar. Für die Grand-Prix- Saison ...