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... in der letzten Minute“ nicht mehr zum Training angetreten waren, sondern erst wenige Stunden vor Rennbeginn zum Flugplatz von Silverstone gebracht wurden und dem gemäß auch mit den letzten Plätzen des sechsreihigen Startfeldes vorliebnehmen mußten. Den Ehrenplatz in der ersten Reihe hatte der Argentinier Gonzales auf Ferrari 4,5 Liter inne, der mit einer Best-Trainings runde von über 163 km/st Durchschnitt die britische Sportwelt bereits am Donnerstag überrascht hatte. Neben ihm fehlten weder seine Teamkameraden Ascari und Villoresi noch sein Landsmann Fangio, der die meisten „Odds“ in den Wetten buchen konnte, wenn gleich auch die übrigen drei Alfettas von Farina, Sanesi und Bonetto sich in den Probeläufen als fast gleichschnell erwiesen hatten. Die übrigen Startplätze — zwanzig insgesamt — belegte nach dem Ausbleiben der Simcas ein buntes Gemisch von älteren Privat- Maseratis und Eras — letztere mit Gerard und Taylor neben einem Alfa und vier Talbots, gesteuert von Rosier, Chiron, Hamilton und dem Belgier Claes. Als vierter Ferrarifahrer hatte auch Pater Whetehead seinen gebläselosen älteren 4,5-Liter-Renner aus Maranello auf die Piste gebracht. Dieser Argentinier — oft und gerne auch der „Pampasstier“ genannt, setzt sich auch sofort nach dem Start an die Spitze und überläßt es während der ersten Rpnde den übrigen sieben roten ...