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... dem nur 15.000 Exemplare bis 1965 mit diesem Kühler produziert wurden. »Von allen Teilen, die an einem Auto verrotten, ist der Kühler meist das erste«, sagt Wenig. »Wir mussten wieder nach einem Teil Ausschau halten, das nur kurze Zeit verbaut worden war und noch zu einem sehr begehrten Auto gehörte.« Aber selbst Original-Anbauteile stellten das Team vor Herausforderungen. »Die Stoßfänger waren die teuersten und zeitraubendsten Teile«, erinnert sich Wenig über die von Hand geformten Aluminiumstangen, die unsachgemäß mit Glasfaser und Sprühlack repariert worden waren. Um originalgetreue Stangen fertigen zu können, musste zunächst die Karosse vollständig gerichtet werden. Dann baute das Team eine Schablone mit einem Abstand von 3,2 Millimetern zum Auto, auf dessen Basis schließlich neue Aluminiumstangen gehämmert wurden. »Für den Preis der Stoßfänger und der Nebelleuchten hätte man sich ein schönes neues Auto kaufen können.« Das letzte Puzzle-Teil war der Motor. Der von Field eingebaute 302 V8 war in Wirklichkeit ein aufgebohrter Ford 289 V8, der in den Anfängen von Fords GT40-Rennprogramm benutzt worden war. Im MA 200, der nie eine Rennstrecke gesehen hatte, hatte somit das Herz zweier Champions geschlagen. So bedeutend dieser Motor war, in den restaurierten Roadster sollte er nicht wieder eingebaut werden. Es musste ein HiPo-289 her, und da ...