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... die Kohlefaserstruktur einpolymerisiert sind. Der Motor dient als tragendes Bauteil für die hintere Radaufhängung, die Stossfänger undandere Karosserieteile; eine Bauweise, die bisher ausschliesslich dem Rennsport Vorbehalten war. Damit die präzise Nr. 10/11 9. März 1995 Führung der Räder gewährleistet ist, wird die Motor-Getriebe-Einheit ohne dämpfendeElemente fest mit dem Chassis verschraubt Die Radaufhängungen bestehen vorne und hinten aus gross dimensionierten Dreieck-Querlenkem. Die Radbewegungenwerden über Schubstangen (Pushrods) auf die horizontalangeordneten Feder-Dämpfer- Einheiten übertragen. Die Wirkung der Dämpfer wird elektronisch den jeweiligen Strassenund Fahrverhältnissen angepasst. Wie im Rennsport üblich, sind auch beim neuen Ferrari alle Montagepunkte der Aufhängung ohne elastische Zwischenglieder ausgeführt, was injeder Situation genau definierte Radstellungen ergibt. Die Gewichtsverteilung von 42 % vorne zu 58 % hinten, mit entsprechender Tendenz zumÜbersteuern, wird teilweise durch eine um 18 mm breitere Spur der Vorderräder kompensiert. Die elektronisch gesteuerten Dämpfer verbessern dieStabilität beim Beschleunigen und Bremsen und verringerndurch die Stabilisierung der Karosserie Veränderungen im aerodynamischen Anpressdruck. Der Unterboden des F50 ist vollständig verkleidet und weisteine absolut glatte Oberfläche auf, die ...