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... aus der Uhrmacherstadt Die von Willy Bernath entworfenen Cabriolets zeichneten sich vor allem aus durch die fast über die ganze Wagenbreite laufenden waagrechten Kühlergrills mit zahlreichen feinen Chromzierstäben, hinter denen sich die Scheinwerfer verbargen. Ein Stilelement, das zu jener Zeit noch weitgehend unbekannt war. Da einzelne Kunden offenbar dem traditionellen senkrechten Kühlergrill nachtrauerten, gab es auch einige Wagen, bei welchen zusätzliche Zierstäbe am spitzen Wagenbug bis hinauf zur Unterkante der Alligator-Motorhaube gezogen worden sind. Die eigentliche Carrosserieform ähnelte den Arbeiten italienischer Firmen, wie etwa jenen von Pinin Farina, oder auch jenen von Hermann Graber und Fritz Ramseier, Worblaufen. Allerdings setzte Bernath stets eigenständige Akzente mit den Zierelementen über den Kühlergrill hinaus. Etwa die feinen Chromleisten rund um die Motorhaube, die sich in sanftem Bogen zum Hinterrad oder dem Kofferdeckel schwangen. Er wählte auch oft Hinterradkotfl ügel, welche das Rad bis unter die Nabe abdeckten, und wagte sich sogar an völlig verkleidete Vorderräder, ähnlich wie Saoutchik in Paris. Für die Aufbauten benutzte Bernath ein Stahlrohrgerippe, welches mit Aluminiumblechen beplankt wurde. Diese moderne Bauweise, die stark an die Superleggera-Carrosserien von Touring, Mailand, erinnert, liess sich ...