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... von 1945 bis 1974 Mercedes-Benz ? 250 Produktion ra 150 Trend 4000 Bundesrepublik 3500 3000 Produktion - 2000 1500 Trend1000 46 48 10000 Produktion7500 5000 Trend 2500 Der Vergleich der Produktionskurve mit der Trendlinie verdeutlicht, daß sich Daim ler-Benz bei der Kapazitätsausweitung nicht an kurzfristigen Spitzennachfragen, sondern am langfristigen Trend orientier te. Die Trendlinie ergibt sich aus dem glei tenden Durchschnitt eines Zweijahres rhythmus: Die gesamte Produktion zehn aufeinanderfolgender Jahre, zum Beispiel 1945 bis 1954, wird addiert und durch zehn dividiert. Dieser Durchschnittswert wird im fünften Jahr, also 1950, aufgetragen. Der nächste Wert (für 1951) errechnet sich dann aus dem Durchschnitt der Jahre 1946 bis 1955 usw. Die Werte vor 1950 und nach 1971 ergaben sich durch Extrapolieren. Prozent auf fast 340 000 Autos erhöhen. Einer der Gründe für diese Sonderstellung: In den zu rückliegenden, für die Auto industrie goldenen Jahren orientierte Daimler-Benz die Kapazitäten nicht an der Spitzennachfrage. Man nahm eher in Kauf, daß Mercedes-Kunden — spe ziell nach Modellwechseln — einige Monate auf ihren Neuwagen warten mußten. Zugute kam dem Daimler- Management dabei, daß po tentielle Mercedes-Interes senten nicht zu einem ande ren Fabrikat absprangen, wenn die Wartezeit zu lang wurde. Sie disponierten ...