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... die von dem unvergeßlichen Karlsruher Meisterfahrer Karl Braun zu überragenden Er folgen geführt wurden. Die im Aufbau gleichen 600- und 800-ccm-Motoren hatten obenliegende Nockenwellen, die in der Form des bekannten Wellerantriebes mit einer gekapselten Rollen kette angetrieben wurden. Die völlig grekapsel- Die Zugänglichkeit zu Ventilen und Kerzen war bei Sertum reiht gut gelobt. Der Vergaser mit horizon taler Mischkammer Hegt hinter dem Motor. Der seitengesteuerte Parallel-Zweizylinder von Sertum fällt durch die starke Verrippung des Kubelgehäuses ebenso stark auf wie durch die Geschlossenheit des Blockes. ten Ventile waren durch abnehmbare Kappen leicht zugänglich. Die obenliegende Nocken welle schafft gegenüber dem Stoßstangen-Antrieb gerade beim Parallel-Zweizylinder beson ders günstige Verhältnisse für einen ungehin derten Durchgang der Kühlluft. Hier liegt ein Grund dafür, daß der Motor im Rennen auch die enormen Anforderungen des Kompressor betriebes ohne wesentliche Überhitjungserscheinungen aushielt. Es ist schade, daß diese Hoch leistungsmotoren in Deutschland zu ihrer Zeit nicht den Widerhall fanden, der ihre Weiter entwicklung gewährleistet hätte. Ein zweiter deutscher Parallel-Zweizylinder war der von Hermann Stolle entworfene sei tengesteuerte Motor der Victoria-Fahrmeister, der später zur Verbesserung der Kühlung auf ...