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... und haben dem Lackiermei ster gesagt, er soll den Quatsch mit dem Wegbringen der Lack nasen seinlassen. Wer ist hier j< eigentlich Qualitätschef? Sie ^ oder ich?“ c- ’S Schmückers Antwort: „Herr 5 Borgward, der sind Sie, und S ich akzeptiere auch das, was £ Sie mir jetzt beibringen wol len. Aber eins akzeptiere ich nicht — wenn Sie apodiktisch sagen, daß wir über dieses Problem nicht gemeinsam nachdenken sollen.“ Nun, im Vorstand, ist die höchste Stufe der Gemeinsam keit erreicht. „Die Aufgabe der Qualitätsleute wirkt häu fig bremsend“, meint Borg ward. Und: „Es ist eine Frage der Argumente, denn Qualität ist lebenswichtig.“ Tatsächlich hat in der Vergan genheit mehr als ein Automo bilunternehmen plötzlich fest stellen müssen, daß es sich mit einem ruinierten Ruf zwar un genierter, aber auch erfolgloser lebt. Während etwa die Italiener ihr rostiges Image polieren und auch die Franzosen noch VW-Vorstand: Sohn Borgward Borgward-Konstruktion Isabella: die Detailmängel nacharbeiten, setzen allmählich die Japaner neue Qualitätsmaßstäbe. Denn in den populären, den noch zum Teil problematischen Untersuchungsberichten der Technischen Überwachungs vereine (TÜV) oder den Pan nenstatistiken des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC) in München tauchen Modelle aus Femost auf den besseren Plätzen auf. Der VW-Konzern hat auf die se ...