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... auch wenn es dank der materialmässigen Überlegenheit trotzdem zu Spitzenrängen reicht? Sind wir Eidgenossen mit unserem Prestigedenken nicht auf dem Holzweg? ein halbwegs konkurrenzfähiges Auto hinzukriegen, lässt sich ein neues Gruppe-A-Fahrzeug erstehen. Damit dürfte man sich dann auch wieder auf die Schotterpisten eines Rallye du Vin oder eines Reichstadt-Rallyes, das he.uer von den Eidge-; nossen so schmählich boykottiert wurde, weil sie ihren Wagen die «Tortur» nicht zumuten wollten, wagen. Die Fans würden es den Fahrern danken, sind doch gerade diese Veranstaltungen für die Zuschauer besonders attraktiv. Und auch die Piloten betonen ja immer wieder, dass sie im Prinzip am liebsten auf Schotter fahren würden. Wem allerdings der «Abstieg» in die Gruppe A einen unzumutbaren Prestigeverlust bedeutet, der wird sich wohl oder übel eines der teuren Gruppe-B-Fahrzeuge (Audi Quattro, Lancia Rally, Opel Ascona oder Manta 400 oder Renault 5 Turbo, um nur einige zu nennen) zulegen müssen, wenn er dies finanziell verkraften kann und glaubt, die fahrerischen Fähigkeiten zu besitzen. Aber muss denn die Kosteneskalation, wie sie uns in der Rallye-WM vor Augen geführt wird, auch der Schweiz als Vorbild dienen? Mit der Vergabe von Auszeichnungen soll man zwar sparsam umgehen, mit einem zweiten Meistertitel für die Fahrer der Gruppen N und A hätten es die ...