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... aus einer großen Stadt US-Jahrgang 1978: kleinere Autos und neue Motoren aus Detroit. Amerika braucht kleinere und sparsamere Autos — davon läßt »sich US-Präsident Jimmy Carter nicht abbringen. Er hat die großen, benzinfressenden Straßenkreuzer aufs Korn genommen und zwingt die an Verschwendung von Rohstoffen und Energie gewöhnten Bürger des reich sten Landes der Erde zum Umdenken: Mit fast sechs Meter langen Blech- Geschwülsten und sieben Litern Hub raum zum Supermarkt zu rollen - von dieser lieben Gewohnheit werden sich Amerikas Hausfrauen trennen müssen. Der Wandel kommt, doch wäre er wohl auch ohne Carters missionarischen Ei fer gekommen. Denn schon seit dem Modelljahrgang 1974, dem ersten nach dem Ölembargo der arabischen Staa ten, wurden die amerikanischen Autos von Jahr zu Jahr kleiner als ihre Vor gänger, und auch die Neuheiten für 1978, die derzeit in Detroit präsentiert werden, zeichnen sich wiederum durch größere Kompaktheit aus. Echte Kleinwagen im europäischen Sinn darf man freilich vorerst noch nicht erwarten. Die Schrumpfkur braucht ihre Zeit, und je nach Größe und Finanzkraft der einzelnen Firmen wird sie mehr oder weniger stark for ciert. Am stärksten engagiert sich bei den kostspieligen Neuentwicklungen der größte Konzern, General Motors, der im letzten Jahr die großen Limou sinen (Full size cars) drastisch verklei nerte ...