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... denn sie war sehr robust und lang genug, um genügend Raum für größere Differentiale zu schaffen. Bei den Aufhängungen bevorzugte ich Querlenker. Ich hasse McPherson-Konstruktionen, sie sind fragil und waren die Quelle für viele Probleme beim 131 Abarth Rally. Den Montecarlo als Basis zu nehmen, hatte im Übrigen noch einen – obwohl wir uns da nicht hundertprozentig sicher waren – zusätzlichen Vorteil: Es würde damit leichter gelingen, die 200 Homologationsautos zu bauen.« Denn das Reglement forderte, dass die Fahrgastzelle von einem Serienfahrzeug stammen musste, weshalb Lancia das eigentlich schon beschlossene Produktionsende des Montecarlo eigens für das Rallyeprojekt noch einmal verschob. Anfang 1980 wurde das Projekt Lancia Abarth SE037 dann definiert. »Wir begannen mit dem Vierzylinder-Saugmotor aus dem 131 Rally und kamen sehr schnell voran«, erinnert sich Limone. »Doch ich konnte nicht bis zur Fertigstellung des ersten Autos bei Pininfarina warten, sonst wären wir nicht im Zeitplan geblieben. Daher entschloss ich mich, das letzte nicht genutzte Gruppe 5-Chassis zu nehmen und es an Ingenieur Giampaolo Dallara und dessen fantastisches Team liefern zu lassen. Sie hatten ja noch alle Unterlagen und Werkzeuge für den Gruppe 5-Montecarlo. Im September 1980 war »mein« Auto fertig und wurde noch vor Weihnachten getestet – nicht schlecht, wenn man ...