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... richtig abgestimmt sein wollen. Zielvorstellung ist hierbei zweifellos der dunkle, volle Tresorsound. Um den zu erreichen, werden die großflächigen Bleche zunächst durch Sicken versteift und teilweise noch durch Profilbleche stabilisiert. Doch das allein genügt noch nicht, wenn man bei der Frequenzanalyse tiefe Töne in ausreichender Zahl registrieren will. Erst großzügige Verwendung von Dämpfungspappe aus Bitumen, die innen auf die Bleche geklebt wird, sowie die Plastik-Ummantelung der Türinnereien verschieben die Klangfarbe ausreichend weit in den angenehmeren niederfrequenten Bereich. Aber nicht nur das Scheppern der Bleche und das kalte Klacken der Schlösser gilt es zu mildern, sondern auch die Ubertragung der Schallschwingungen auf andere Karosserieteile — etwa das Dach — muß untersucht werden, um gegebenenfalls gezielte Gegenmaßnahmen treffen zu können. Das ist das Türschloß eines Audi 80. Es klappte zu laut zu, und darum wurde die sogenannte Schloß-Stahlfalle (Pfeil; links eine vierfache Vergrößerung) mit lärmdämmendem Kunststoff Überzogen. Fotos: Göbel Die lauten Italiener Für den rechten Tür-Ton gibt es keine festen Regeln. Entscheidend ist nicht, ob ein Zapfen-, Scheibenoder Drehfallenschloß verwendet wird, entscheidend ist das know how der Ingenieure. Das allerdings scheint recht unterschiedlich auf die einzelnen ...