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... bedrohlich. Einen Moment lang dachte ich: Wenn mir hier etwas zustößt, findet mich kein Mensch.« Kooymans Plan bestand darin, den Toyota nicht vor Ort zu kaufen, sondern den Deal im Hotel abzuwickeln. Boris und der Schweizer würden sich um die finanzielle Transaktion und den Transport kümmern, während Kooyman mit Iwan loszog, um den Wagen anzuschauen: »Bei der Ankunft trafen wir den Besitzer und wurden seinem Schwager vorgestellt, der gut Englisch sprach. Dann fuhr der Wagen rückwärts mit eigener Kraft aus dem Schuppen, was dem Ganzen einen zusätzlichen mystischen Moment bescherte. Der Großvater des Besitzers hatte ihn nach dem Zweiten Weltkrieg erworben und auf seinem Land in Sibirien eingesetzt. Er war möglicherweise Kriegsbeute.« Obwohl Kooyman quasi mit einem Blankoscheck angereist war – »Wir mussten das Stück einfach haben!« –, konnte er den Preis um zehn Prozent herunterhandeln. »Und dann kam die ganze Bürokratie. Willst du dort ein Fahrzeug auf einen anderen Namen umschreiben lassen, musst du mit Wagen, Besitzer und Käufer bei einem sogenannten Transferbüro vorstellig werden. Also packten wir den AA auf einen Laster und fuhren zu diesem Amt, wo wir ihn auf Iwans Namen registrieren ließen. Dann übergab der Schweizer das Bargeld. Der sah zu diesem Zeitpunkt – mit Boris – zum ersten Mal den Wagen. Sie waren fassungslos: ‚Was? Dafür der ganze Aufwand?‘« ...