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... dreissigsten Rang lag, beutelte sich wie ein nasser Hund und versi cherte lachend: «Es war ein Riesenspass.» Be fragt nach der Fahrweise der Finnen: «Lächer lich, einfach lächerlich. Sie fahren wie die Ver rückten.» Verrückt — und wunderschön. Hannu Patin auf Opel Ascona driftet so gestochen, so makellos sauber, dass du applaudieren musst, obwohl er es ja nicht hören kann. Manchmal, wenn erfröhlich ist, springt er sogar Pirouetten. Und wenn Tapio Reinio den Saab zur Brust nimmt, dann hebt sich das Wägelchen aus den Federn, schwebt hinauf, lässt die Räder so tief runter hängen, dass John Davenport sprachgewaltige Vergleiche findet: «Wie eine Henne, die sich zum Kacken fertigmacht.» Kein Wunder, dass es deri Finnen im Magen liegt, dass es einen Nicht-Finnen gibt, der nicht nur gleichschnell, sondern im Schnitt sogar um sechs Hundertstelsekunden pro Kilometer schneller als der Schnellste der Ihrigen ist: Stig Blomqvist. Seinen winzigen Vorsprung auf Timo Mäkinen hat der Schwede diesmal allerdings nur mit einer Gangart zuwege gebracht, die das Phänomen Blomqvist gleichermassen wie das Phänomen Rallye-Saab (ein Kleinod mit 160 PS) bis zur absoluten Grenze trieb. Und nach dem Schluss-Kommentar der Saab-Mechaniker (nach Demontage des Wagens) könnte Timo sogar sagen, dass er den Gegner zu Tode ge hetzt habe: Stig musste derart fürchterliche Sprünge tun, dass irgendwann einmal die ...