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... entschloss man sich im Vorjahre, die Wagen nach ihrem Schöpfer kurz Brasier-Wagen zu nennen. Im diesjährigen Salon konnte ich mich längere Zeit mit Brasier unterhalten und so seine persönlichen Ansichten über die automobilistischen Errungenschaften im allgemeinen und über seine Marke im besondern kennen lernen. Brasier war früher der Meister des Cardans, ging dann aber auch zu dem Ketten-Wagen über. Er sagte diesbezüglich: «Weite Reisen in gebirgigem Terrain werden immer häufiger und die Ausdehnung dieser Reisen nimmt immer mehr zu. Dieser Umstand veranlasste mich, den beiden grossen Wagentypen auch Ketten zu geben, so dass das Publikum beide Arten kaufen kann. Die Uebersetzungsgrade der Cardan- Wagen, hauptsächlich für die schönen Strassen Frankreichs berechnet, passten nicht für das kupierte Terrain Ihrer Schweiz, und das war mit ein Grund, der mich die Kette wählen Hess. Sehen Sie daher hier die Modelle 1907: das 12/16 HP Chassis mit Cardan oder Kette, das Chassis von 18/26 und von 30/40 HP mit Ketten und schliesslich der berühmte 50/60 HP Sechszylinder, der ebenfalls Kettenantrieb hat.» Eine Besonderheit der Brasier-Modelle ist die Desaxierung des Motors. Brasier hat eine jedenfalls stichhaltige Erklärung für diese Anordnung, obwohl die Modelle 1907 eine weniger starke Verstellung der Motorwelle aufweisen, als dieses bei den Wagen 1906 der Fall war. Während des ...