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... zu große Investitionen für die Pro duktionsanlagen erfordert. Zudem erschien es dem BMW-Management wohl unrealistisch, in einer Zeit, in der die Benzinpreise alle Grenzer, zu sprengen drohen, ein solch durstiges Exclusiv-Aggregat auf den Markt zu brin gen. Und der Achtzylinder? Der hätte sich be stimmt zu einem akzeptablen Preis bauen lassen — sein entscheidender Nachteil war sein viel zu hohes Gewicht von 290 kg. Gebaut: BMW-Turbo-Sechszylinder Gestoppt: BMW-Achtzylindermotor Gestoppt: BMW-ZwölfZylinder (275 PS) Wenn es allein um die gebotene Leistung geht, braucht man am BMW-Entschluß, bei sechs Zylindern zu bleiben, allerdings nicht herumzumäkeln. Denn die neueste Version dieses bewährten Motors, die in den 745 i eingebaut wird, leistet dank eines Abgasturboladers 252 PS (185 kW) und macht das bayerische Spitzenmodell damit zur stärksten Limousine aus der Bundesrepublik. Dies ist zumindest ein Prestigeerfolg gegenüber dem Hauptkonkurrenten Daimler-Benz, der in seinem Topmodell 500 SE mit Achtzylindermotor nur 240 PS (177 kW) anzubieten hat. Ob die Turbo-Rechnung der Bayern aufgeht, und welche Qualitäten der 745 i auf weist, zeigt ein ausführlicher Testbericht von Werner Schruf auf Seite 36. An den Zulassungszahlen der Siebener- . Reihe von BMW ist der 745 i derzeit mit 19 Prozent beteiligt. Damit ist sein Verkaufsanteil eindeutig kleiner als ...