Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Wick Leistungsstarke Autos gab es schon immer. Man nannte sie Sportwagen, und meistens waren sie exorbitant teuer. Bis an die Pforte der 60er Jahre blieb Leistung anson sten lediglich dazu da, das Vehikel von A nach B zu bringen. Die Abstufung der Höchstgeschwindigkeit ergab sich quasi automatisch durch die Position des Autos im Markt: Kleinwagen schafften knapp 110 km/h, Mittelklas sewagen gingen 125, und was 140 lief, galt bereits als sehr fein. Zu den ersten, die dieses hierarchische Gefüge durcheinanderbrachten, ge hörten neben Alfa Romeo (deren Li mousinen allerdings schon immer als Sportwagen galten) Autos aus dem Borgward-Konzern. Kurz vor Ende der 50er Jahre sah die Angebotspalette sportlicher Fahrzeuge für «Normalsterbliche» wie in Tabelle 1 dargestellt aus. Schon damals konfrontierte uns die In dustrie mit zünftigen Kürzeln. TI für Tourismo Internationale (statt Turbo Intercooler], oderTS für Touring Sport. Diese Buchstabenkombinationen wa ren erste Anzeichen dafür, dass fortan die feineren Herrschaften immer da mit rechnen mussten, auf der Strasse von einem kräftig motorisierten Arbei ter attackiert zu werden. Es waren zaghafte, aber im Ansatz mutige Versuche, noch keineswegs marktschreierisch aufbereitet, ohne sportlichen Touch im Interieur: Lenk radschaltung, Drehzahlmesser zumeist Fehlanzeige, Breitbandtacho, Sitzbank vorne. Auch der erste Ford mit sportli ...