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... Wir fuhren durch Marin, wo der beste Neuenburger wächst, an den blitzblanken Martiniwerken vorbei nach St. Blaise hinein, noch diese eine Strecke dem Tramgeleise nach und die prächtige, spätgotische katholische Kirche von prächtig wie ein Dom huschte vorüber. Die allbekannten Silhouetten des Kunstmuseums und des Postgebäudes erscheinen und endlich sind wir an unserem Bestimmungsort angelangt. Schon ist das Vestibül des Hotels Bellevue, des Hauptquartiers, belebt. Die Strasse davor klingt wieder von herantöffenden Vehikeln. Aus Zürich, aus Basel sind sie da. Unnötig zu sagen, dass Genf, die Westschweiz überhaupt, das Hauptkontingent stellte. Bald fand man sich zu kleinen Gruppen, schnell noch einen Vorfrühschoppen im Strauss und dann gingen sie alle durch den imposanten dorischen Säulenhof des Ratshauses, die Treppe hinauf in den Sitzungssaal, wo die angesagt war. Das vornehme, mit diskreter Pracht ausgestattete Lokal mit seinem gedämpften Licht war für den ruhigen, getragenen Gang der Verhandlungen wie angetan. Mit offenen Armen nahmen sie uns auf, die weiten, rotsammtenen [ IEMAND hätte gedacht, dass aus den Wolken vom Samstagabend ein so fleckenlos reiner Hhnmel würde; dazu kam noch ein anderer Umstand, der von vornherein die Möglichkeit für schönes Sommerwetter ausschloss: Das fast sprichwörtlich gewordene Pech der Automobilisten, deren Feste fast immer ...