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... man denkt an die ersten Amselschläge, an die Frühjahrssterne, an den Maienmond. Der Januar ist noch ganz Winter wie eine starre, hohe Mauer, hinter deren kalter Düsternis keine Gärten liegen. Aber manchmal durchströmt diese Januartage doch etwas Leises, Lindes, Wunderbares, das durch Schnee, Eis und Nordwinde hindurch im Herzen sonderbar seliges Geriesel weckt. Es kann ein eigentümlich warmer Föhnhauch, aprilene Himmelsbläue, ein besonders sanft am Firmament zitternder Stern oder ein ungewohnt zart getönter Lichtstreifen im Horizont sein. Herzzerr eissend schön ist diese fremdartige Berührung, mitten im eisigen Winde bleibst du da stehen und lächelst diesem Kuss von einem Traume zu, der Wirklichkeit geworden. Der Glanz des Himmels, der Luft und des Wassers ist so eigen, dass du erst staunst, dann erschrickst und schliesslich laut aufjubeln möchtest: Die Liebkosung macht dich ganz trunken. Zeuge bist du da eines Wunders, dessen erregende Keime du eben erblickst: Es ist ein vorweg geirrter Strahl, ein vom fernen Himmel auf die Insel der Erde verwehter Hauch der Frühlingsmorgendämmerung. denen Gerätes war auf dem handgrossen Photo noch sichtbar. Es glänzte das graue Mausfell, die Augen hatten ihren Blick nicht verloren, die Füsslein lagen verkrampft und erstarrt. Was gab es auf dem Dachboden zu knabbern? — Wenig! Ein paar staubdürre Körnlein, vielleicht noch aus ...