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... auch er ist bestimmt, über den Schnee zu tragen und erfüllt diese Aufgabe, aber unvollkommen nur und schlecht — und so sieht er auch aus! Wer wagt einen Vergleich zwischen den sinnlosen Eisengerippen, die man in englischen und amerikanischen Vergnügungsorten sieht, und der wunderbaren Linienführung des Eiffelschen Turmes; und wer kann ein Fahrrad der achtziger und neunziger Jahre ansehen, neben den modernen Rädern mit dem Humberrahmen? Die vollendete Zweckmäßigkeit ist schön; nur sie, und es liegt wohl nicht so fern, hier des Schillerwortes zu gedenken, von der „Schönheit, die einst als Wahrheit uns entgegengehen" wird. Nur ist der Weg der technischen Schönnen wie wir sahen, der umgekehrte. Die Beanspruchung, der Gebrauch, die Arbeit formen ihr Werkzeug so lange, bis es den höchsten Qrad der erreichbaren Wahrheit, d. h. Vollkommenheit zum Gebrauch gewon- Abb. 1. Das Auto nen hat. Dann ist es schön im technischen, und sonderbarer Weise meist auch im ästhetischen Sinne. Von außen her, durch Kunsthandwerk, lassen sich wohl manche Formen gefällig gestalten, nie aber die essentielle, aus der Technik geborene Schönheit erreichen. — Im naturwissenschaftlichtechnischen Museum zu München stehen noch heute die ersten Ausführungen der Dampfmaschine mit schwingendem Zilinder; der Konstrukteur wollte offenbar sein ...