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... Hinsicht vorsichtig zu werden. Diese Vorsicht kann auch keineswegs etwas schaden. Weiterhin hat man „natürlich" den Vergaser im Verdacht und kommt damit des Pudels Kern etwas näher. Durch den Vergaser kommt nämlich in der Regel der Fälle das Wasser ins Kurbelgehäuse. Aber meist nicht als Wasser, sondern als Brennstoff. Manche Motoren zeigen die Wasserbildung im Kurbelgehäuse gar nicht, — andere sind von sehr starker Wasserbildung gar nicht zu befreien. Sieht man genau nach, so findet man, daß Motoren mit starker Wasserbildung regelmäßig schwarze Durchschlagstellen an den Kolben haben. In anderen Worten: Die Kolben sind undicht. Verbrennungsgase schlagen durch. Und Verbrennungsgase enthalten ja als Produkt der Verbrennung Wasserdampf. Dieser Wasserdampf kühlt sich im Kurbelgehäuse ab und bildet das so überraschenderweise gefundene Wasser. Bei manchen Motoren mit Umlaufschmierung wird nun das öl im Kurbelgehäuse so heiß, daß nur wenig oder gar kein Wasser sich niederschlägt; der Wasserdampf vielmehr als solcher durch die Entlüfter wieder entweicht. Auch ist die Wasserbildung natürlich sehr verschieden, je nach dem benutzten Brennstoff gemäß den folgenden drei Verbrennungsgleichungen: 1. Benzin und Sauerstoff = Kohlensäure + Wasser C5H19 + 8 0, = 5 C02 + 6 H20 2. Benzol + Sauerstoff = Kohlensäure + Wasser 2 C6H6 + 15 0, = 12 C03 + 6 H20 3. ...