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... Wurzeln der Cobra liegen. Meine Lieblingsansicht ist aber die von der Seite. Mit der sanft und wellenartig über die Räder und Türen ziehenden »Bordkante«. Die verchromten Drahtspeichenräder mit Zentralverschluss sind ebenfalls ein Juwel. Sie sind besohlt mit Dunlop Rennreifen, die gerade richtig die Radkästen füllen. Und auch das Heck samt den kleinen Luftleitblechen an den hinteren Radhausausschnitten hat seine Reize. Ich öffne die federleichte Tür, und lasse mich in einen überraschend komfortablen Schalensitz fallen. Der Abstand zum Lenkrad ist nicht zu knapp, zugleich steht es aber auch nicht so nah am Armaturenbrett wie bei so vielen anderen Autos aus jener Zeit. Im Beifahrerfußraum macht sich ein Reservetank breit, auf den die Türfugen der Copiloten-Seite eine starke Dosis Tageslicht werfen. Das Ganze fühlt sich sehr kompakt an, und auch vom Superleggera-Rahmen ist sind größere Teile unverkleidet. Verwunderlich nur, wie zierlich diese exponierten Streben ausfallen. Ein Zentimeter, vielleicht 1,5? Und wie wenige es sind. Kein Wunder, dass das Auto so leicht ist. Alles ist sehr schön verarbeitet und wird makellos präsentiert. Doch nicht so extrem, dass man darüber die Vergangenheit vergessen würde. Man nehme also die für den Straßeneinsatz obligatorischen Fenster ab – und fahre jetzt einen Le Mans-Sieger! Führe den Schlüssel – im Grunde ...