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... suchte, in Form zugespitzter Harmonie«, beschreibt Opron seinen Ansatz. Während seiner Citroën-Jahre überwachte er auch die Genese des GS, ein Auto mit Hydropneumatik zum Preis eines Golf, und den CX als Limousine und Kombi. Sein Favorit ist der CX. »Wegen seiner Simplizität, doch hätte ich gerne auf die Stoßfänger verzichtet.« Trotz der Erfolge dieser Modelle schlitterte die Doppelwinkel-Marke 1974 in die Insolvenz und 1975 in die Zwangsehe mit Peugeot. In dieser für Opron unsicheren Phase warb ihn dann Renault ab. Zu seinen Highlights aus den nächsten elf Jahren zählen das schicke Fuego Coupé, der weniger schicke R9, der (unterschätzte) R25 und die Alpine V6 GT. Schlecht durchdachte Investitionen in die US-Marke AMC und steigende Produktionskosten führten zu einem großen Stühlerü- cken bei Renault, was Opron Ende 1985 zum Weggang veranlasste. Ein Jahr später klingelte Fiat an. »Das war wirklich sehr interessant und veränderte mein Leben. Ich lernte Italienisch und zog in ein Haus auf einem Hügel außerhalb Turins, mit einem tollen Ausblick. Leider war Fiat fast unregierbar und sehr kompliziert. Die Karosseriebauer zahlten Schmiergelder, um an Aufträge zu kommen.« In dieser schwierigen Situation schuf der Franzose ein Meisterwerk für Alfa, mit dem jungen Architekten Antonio Castellana und mit Hilfe eines superschnellen, aus der Luftfahrt abge- ...