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... das Schweizervolk diesem Mammutprojekt zu. Immerhin wurdedamals versichert, das 14,9 Mia Franken teure Vorhaben lasse sich problemlos finanzieren und in 60 Jahren amortisieren. Inzwischen werden die Neat-Kosten auf 29 Mia Franken veranschlagt. Dadurch alarmiert, schlugen SP-Bundesrat Otto Stich, unser Finanzminister, und Christoph Blocher, SVP-Nationalrat und politisches «enfant terrible», unabhängig voneinander vor, das Neat-Projekt neu zu überdenken. Dabei sei es insbesondere auf die österreichischen und französischen Ausbaupläne im Alptransitabzustimmen. Sollten diese Abklärungen ergeben, dass mit der Neat viel zu grosseTransportkapazitäten bereitgestellt würden, sei das Projekt entweder etappenweisezu realisieren oder um einen Ast (Gotthard oder Lötschberg) zu reduzieren. Fall 2: FPS-Nationalrat Ulrich Giezendanner fordert in einer parlamentarischen Initiative, die von 52 Parlamentsmitgliedern mitunterzeichnet wurde, den Ausbau der N1-Autobahnstrecke Bern-Zürich von vier auf sechs Fahrspuren (vgl. S. 9).Diese beiden Vorstösse bringen unliebsame Unruhein die schweizerische Verkehrspolitik. Denn mit der einen Forderung soll einBahnprojekt redimensioniert und mit der andern eine Autobahnstrecke ausgebautwerden. Entsprechend scharf und gehässig warendenn auch die Reaktionen: Die geäusserten Neat- Zweifel seien völlig unakzeptable politische ...