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... bestimmten Bedingungen der kurven- äussere belastete Hinterreifen gegen die Wagenmitte «einfaltet» («is tucked under*) und im Extremfall auf die Strassenoberfläche gequetscht wird, so dass dann in Kurven die Felgenränder der Strasse entlangrutschen, während gleichzeitig das andere, entlastete Hinterrad den Kontakt mit der Strassenoberfläche überhaupt verliert. Unter diesen Umständen könne auch der beste Fahrer den Wagen nicht Strassen der Welt befindlichen Heckmotorfahrzeuge. Die gegen die Corvair-Konstruktion gerichteten Vorwürfe werden als unrichtig und unwahr zurückgewiesen. Wahr sei vielmehr (wie Frank J Winchell, Chefingenieur der Forschungsund Entwicklungsabteilung bei Chevrolet ausführt), dass «Filmaufnahmen und technische Daten zeigen, dass wenigstens bis zu 0,6 G (Erdbeschleunigung g = 9,81 m/sec2) die Räder keinen ,tuckunder' aufweisen» (die Gegenseite hatte behauptet, dies sei bei 0,6 G der Fall). Insofern steht zunächst Aussage gegen Aussage. Nun macht aber GM noch weitere Argumente geltend. Der technische Aspekt Als der Chevrolet Corvair im Herbst 1959 erschien, war seine Hinterradführung von sehr einfacher Konstruktion. Sie bestand aus je einem schräg angeordneten Längslenker und Schraubenfedern. Die Annahme, dass durch den Schräglenker beim Einfedern eines Rades in der Kurve derSchräglaufwinkel in einem so hohen Masse ...