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... war einmal, so beginnt die Geschichte, ein Scheich: besser gesagt: Es gibt ihn noch, er heisst Ahmed Bin Mohamed Bin Sulman AI Khalifa. Er lebt in Bahrein am Persischen Golf, und er hat sich unlängst einen offenen Leichtlastwagen bestellt, der fast so lang sein sollte wie sein Name. Der Auftrag ging an die Phaeton Coach Corporation in Dallas-Texas. Er traf am 23. Mai ein, und der gestreckte Leichtlaster sollte spätestens am 4. Juni an Bord des Frachtschiffes sein, damit der Scheich das Fahrzeug rechtzeitig bekam — rechtzeitig für die Falkenbeize. Phaeton holte sich das Auto von Chrysler, streckte die Frachtfläche nach vorn und hinten, modellierte, deichselte, drechselte, nietete, schweisste und dekorierte, und termingerecht war alles fertig: wohl das längste und luxuriöseste Jagdauto der Welt. Beispiele: Auch der Kühlschrank ist mit Samt bespannt; ein königliches Wappen aus Blattgold erscheint aussen und innen; da gibt es einen Reservetank für 140 Liter, ein Stereosystem, alle möglichen Hilfs-, Fernund Sonderscheinwerfer, eine Chrom-Überrollstange, Magnesiumräder und beinahe jeden Luxus, den man sich sonst noch wünschen kann. Beinahe, aber nicht ganz: Eine Bar gibt es selbstredend nicht. Und damit fährt der Herrscher nun durch die Wüste. Was lacocca sagt, schert ihn nicht. Der Scheich hat genug billiges Benzin; er hat sein Chrysler-Auto; er hat seinen ...