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... wie absurd ich das Projekt fände. Mit dem Erfolg, dass ich Ende November auf dem Beifahrersitz eines RS7 saß und über die Strecke »geraced« wurde. Ich habe es sogar genossen. Tatsächlich habe ich nichts dagegen, in einem Auto zu sitzen, das von M(G)eisterhand bewegt wird. Im Gegenteil. Da aber 97 Prozent aller Autofahrer von sich meinen, sie seien überdurchschnittlich gut, erledigt sich die Frage nach echter Meisterhand schnell. Kurz gesagt: lieber von einem Auto meisterhaft, als von den meisten Menschen gefahren zu werden. Gerade stellen die deutschen Hersteller auf der CES in Las Vegas Modelle aus, die selber fahren. Daimler macht Schlagzeilen mit dem FO15, dessen Sitze sich drehen lassen, sodass man sich unterhalten kann; dessen Fenster zu Bildschirmen werden, sodass man arbeiten kann. »Die Daimler Studie zeigt«, schreibt dazu die Frankfurter Allgemeine Zeitung, »dass die Hersteller sich einen Wettbewerb der Ideen liefern, um in einer sich verändernden Welt bestehen zu können.« Das ist der springende Punkt. Der Zeitpunkt, an dem wir unsere Kinder in selbstfahrende Auto setzen können, in der Gewissheit sie kommen sicher an, steht in den Sternen. Aber während die Industrie sich vor Jahren noch hohnlachend immer größeren effizienteren, immer sicheren Automobilen und Motoren zuwandte, beschäftigt sie sich heute mit unseren – Ihren und meinen – ...