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... Oelung mit Kolbenpumpe, System Wanderer. Da kommt eine neue Strömung auf, man will keine automatisch gesteuerten Einlaßventile mehr. Warum? Einige sachliche Gründe werden geltend gemacht, mangelnde Drehzahlsteigerung, unbequeme Pflege. Sonst? — die Mode! Sie bestimmte 1913/14, daß Einlaßventile zwangläufig zu steuern seien. Wanderer gab nach und brachte die bekannten seitengesteuerten Vorkriegsmodelle 2 P.S. und 4 P.S. heraus, jedoch bemerkenswerterweise nicht ohne einen diesbezüglichen Hinweis, den ich dem 1914er Prospekt der Wanderer-Werke entnehme und hier zur Charakterisierung der Lage wortgetreu wiedergeben möchte: „Bei der Festlegung unserer neuen Modelle haben wir zugleich der mehrseitig bemerkbaren Vorliebe für gesteuerte Einlaßventile Rechnung getragen, so daß Freunde dieser V e n t i 1 b e t ä t i g u n g auch diesen Wunsch erfüllt sehen." Diese 1914er 2- und 4-P.S.-Maschfnen hatten ebenfalls wieder angeglichene Bohrung (65 mm) und Hub (76 mm). Dem 4-P.S.-Zweizylinder in V-Form ging ein 3 H-P.S.-Zweizylinder als Versuchsmodell (60X76) voraus, wenn auch nur in wenigen Exemplaren, so doch bezeichnend für die Einstellung der Wanderer-Werke, nichts unvorbereitet herauszubringen. Solche Probemodelle, die kaum bekannt wurden, treten nun im weiteren Verlaufe mehr und mehr auf — Wanderer leistet sich diesen scheinbaren ...