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... Brennraum mit katastrophalen Verbrennungseigenschaften sorgenkonnte. Nachdem neben NSU auch alle anderen Lizenznehmer die Arbeiten amWankel eingestellt hatten,blieb ihm nur Mazda treu. Sie lösten zwar die mechanischen Probleme, doch den zu hohen Verbrauch durch die Brennraumform konnten auch sie nicht meistern. Ebenso vielfältig wie die Bauformen waren die Versuche zur Steuerung des Gaswechsels. Die einfachste Form bestand aus einem durch einen Nocken gesteuerte stehende Auslassventil, während das Einlassventil als Flatterventil gegen Federdruck durch den Ansaugunterdruck geöffnet wurde. Die zugehörigeNockenwelle lag schräg über der Kurbelwelle und wurde von ihr durch Zahmäder angetrieben. Zwei gesteuerte Ventile gab es vor allem für Rennmotoren. Hier tauchten denn auch frühzeitig oben liegende Nockenwellen auf, die durch Königswellen oder durch Zahnräder von der Kurbelwelle aus angetrieben wurden. Es gab zwar bereits Ketten, doch hatte man es noch nicht gelernt, dass Ketten nahezu auf ihrer ganzen Länge durch Gleitschuhe geführt werden müssen. Lässt man sie ohne diese Führung laufen, sorgen Schwingungenfür ein frühes Ende. Neben Ventilen wurden auch Schiebersteuerungen versucht. Immer ging es darum, die Zylinderfüllung zu verbessern und die Leistung zu erhöhen. Die segensreiche Wirkung der Gasschwingungen dagegen begann man erst nach 1945 allmählich ...