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... das für den Dienst in Marokko bestimmt ist. Das Fahrzeug ist mit einer Riesenluftschraube ausgestattet, die fast den Eindruck von Windmühlenflügeln macht. Ein 60HP Clerget-Motor dient zum Antrieb der sechsflügeligen Schraube. Es sind zwei Ketten zur Kraftübertragung vorgesehen; die Abbildung lässt diese Konstruktionsteile leicht übersehen., Es scheint sich übrigens um einen Flugzeug-Aufbau zu handeln. Auch dort fand die Kettenübertragung Verwendung, weil man auf diesem Wege für den Aviatiker ein freies Gesichtsfeld erhofft. Das Bild lässt jedoch nicht erkennen, ob es sich auch um zwei Uebersetzungsgrade handelt. Vollständig ausgerüstet wiegt das Fahrzeug nur 600 Kg., ist also, verglichen mit gleich starken Automobilen, sehr leicht. Offenbar ist hier der Wunsch massgebend, für die oft sandigen Strecken in Marokko ein möglichst leichtes Fahrzeug zu erhalten, das gewissermassen durch den Sand geschoben wird, also ohne Antrieb der Räder läuft. Der Vorteil dieser Anordnung ist ohneweiters klar. Der Luftschraubenantrieb ist gewissermassen analog dem Zug irgend eines Vorspannes. Die Räder werden wohl in den Sand einsinken, aber sie werden sich nicht eingraben, wie dies der Fall ist, wenn die Hinterräder oder die Vorderräder den Antrieb besorgen. Das Prinzip ist auch bei diesem Windwagen kein anderes als bei allen bisherigen. Auffällig ist nur ...