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... Grad. Die Unbekümmertheit im Gelände, sei es auf felsigem, sandigem oder eisigem Untergrund, spielt also auch beim neuen Offroader eine zentrale Rolle. Auch macht der neue G Dinge, zu denen unser G 230 von 1982 nicht fähig wäre, aber das sind vorwiegend Sachen, für die der alte nicht konzipiert wurde, wie beispielsweise bei 200 km/h sanft und leise über die Autobahn zu preschen: Wer die echte Herausforderung sucht, greift zum Original-G. Der hat seinen Ursprung in einem in den frühen 1970er-Jahren initiierten Projekt. Damals hatte eine Marktstudie einen Anstieg in der Nachfrage nach allradgetriebenen privaten Nutzfahrzeugen prognostiziert. Mercedes-Benz konnte auf diesem Gebiet mit dem dreiachsigen Geländewagen G4 aus den Vorkriegsjahren und größeren, robusteren Geländefahrzeugen, die zur Entwicklung des kommerzielleren Unimogs führten, bereits eine gewisse Historie vorweisen. Und trotzdem hielten die Stuttgarter damals Ausschau nach einem Entwicklungspartner für das neue Fahrzeug. Sie fanden ihn bei Steyr-Daimler- Puch in Graz. Die Österreicher hatten mit dem kompakten Haflinger ebenfalls bereits Erfahrung im Offroadsegment gesammelt und verfügten zudem mit Hans Ledwinka und Ferdinand Porsche über zwei hochkarätige Ingenieure. Anfang 1977 gründeten Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch ein Joint-Venture, die Geländefahrzeug Gesellschaft mbH ...