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... Ort Wolfsburg entstanden mit schmucken Kleinhäusern, mit gartenund waldumgürteten Strassen. Ein grosser, wohl der grös6ere Teil Arbeiter wohnt jedoch ausserhalb Wolfsburg und kommt mit der Bahn oder mit Autobussen oder per Rad ins Werk. Diese Lage, abseits einer Großstadt, in Ackerund Waldland ist ein Industriestadt-Kuriosum! Auf dem Bahnhof, vom Werk über eine Brücke über den Mittellandkanal zu erreichen, stauen sich bei den Zugabgangßzeiten Hunderte von Menschen. Doch nur wenige Minuten dauert diese Anballung, dann sind die abrollenden Züge voll, die Bahnperrons leer. Man zögert beim Betreten, weil hie und da ganz erhebliche Gebäudeschäden die Front unterbrechen: Zerstörungen aus dem Luftbombardement der letzten Kriegswochen. In den gro6sen Hallen rollen die Bänder, aber zwischen einzelnen Teilen der Fabrik gibt's trotz aller Aufräumarbeiten und sonstigen Wiederaufbaus auch heute noch klaffende Lücken: Schutt, Mauerfetzen, zerborstene Stahlaufgelegt, dort kommt die Elektroanlage hinzu, da besteigt, besichtigt ein Kontrolleur das nahezu ablieferfertige Fahrzeug. Mit unseren Steinbaukästen schien während unserer Schülerzeit das Hausbauen schwieriger als heute das Volkswagen-Schaffen. 1000—1300 Volkswagen verlassen vorläufig monatlich das Werk. 1949 sollen es 2000 und mehr monatlich werden. Aber das liegt ja keineswegs allein an den Arbeitern, am ...