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... schon erste Aha-Erlebnisse. Denn der Golf, obschon von deutlich zierlicherer Figur, befördert vier Insassen in ganz ähnlich großzügiger Umgebung. Die geringen Unterschiede in den Meßwerten spielen in der Pra xis keine Rolle, hinten sitzt man sogar bequemer als im Audi. Ansonsten annähernd Gleich stand, denn gut geformte Sitze haben sie alle, auch durchweg betont sachlich und funktionell gestaltete Innenräume. Ein Nachteil des Golf frei lich läßt sich nicht übersehen. Sein Schrägheck erlaubt nur ei nen relativ kleinen Kofferraum (330 Liter). Die Umklapp- Möglichkeit der Rücksitzbank mag da einen gewissen Aus gleich schaffen, aber wenn vier Personen auf die Reise gehen, ist die Stufenheck-Konkurrenz doch deutlich besser gerüstet. Und wie sieht es mit der Qualität aus? Der Golf ist zwei fellos gut verarbeitet und hat eine steife, klapperfreie Karos serie. Ihn besser einzustufen als den BMW, dessen Interieur teilweise etwas billig wirkt und der trotz einiger Modellpflege maßnahmen bei hohen Ge schwindigkeiten starke Wind geräusche verursacht, hat durchaus eine reale Grundlage. Aber an die anerkannten Spit zenreiter in dieser Disziplin, Audi und Mercedes, kommt auch der Golf nicht heran. Die beiden vermitteln tatsächlich ein außergewöhnlich gutes Qualitätsgefühl, das ihren hö heren Preis teilweise rechtferti gen mag. Ausgerechnet ...