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... auch zur Wärme- Isolierung) füllt NSU daher den ganzen Hohlraum mit Kunststoffschaum aus. Besonders rostanfällig ist auch der Boden des Türschachts, in dem sich stets Regenwasser sammelt. Daimler-Benz schützt ihn mit einer dicken Lage Wachs. Auch Punktschweißnähte und Falze sind besonders gefährdet, weil dort stets durch feine Poren Wasserspuren eindringen. Daher pinseln einige Werke diese Stellen mit Zinkstaubfarbe ein, andere gießen oder spritzen nach dem Zusammenbau die Nähte noch mit Kunstharz aus. »Die Dichtmasse muß unten wieder heraustropfen, dann weiß man wenigstens, daß etwas in die dünnen Fugen gekommen ist«, doziert Diplom-Ingenieur Stephan, Leiter der Abteilung Arbeitsstudien bei NSU. Bei Daimler-Benz denkt man ähnlich: Breite Papierbahnen zieren den sauberen Fliesenboden unter dem Förderband, um die überschüssige Masse aufzufangen. Sehr korrosionsfreudig sind alle Wagen im Schleuderbereich der Räder. Die Hersteller präparieren daher entweder nur diese Stellen mit einem Unterbodenschutz, oder sie bringen auf die ganze Bodengruppe einen Schutz auf oder aber sie spritzen — wie Opel — außer einem Ganz-Unterbodenschutz auf Wachsbasis noch zusätzlich eine Kautschuk-Bitumen- Schicht auf. Daß die Bugpartien der Autos stark unter Splittbeschuß leiden, kann man fast an jedem Wagen mit entsprechender Kilometerleistung sehen. Kaum ein ...