Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Beickler-Vorgänger Ro bert C. Stempel, 48, der nach nur 17 Monaten Opel-Zeit jetzt an der Chevrolet-Spitze nach dem Rechten sehen soll, erläuterte als Redaktionsgast von auto motor lind sport die Managermühle: „Ich wollte schon als junger Ingenieur zu Opel, zumal Opel im GM- Konzern als wichtige Sprosse in der Karriereleiter gilt.“ Der zähe, gleichwohl umgäng liche Opel-Kapitän Stempel hat nun die Sprosse schneller genommen, als er selbst ge ahnt hat. Noch im Dezember war er von seinem monatlichen Routine besuch aus Detroit nach Rüs selsheim zurückgejettet und hatte seine Vorstandskollegen trotz roter Opel-Zahlen ange flachst: „Wie schön, nach Deutschland zurückzukom men. Dieses Land hat keine Probleme.“ Das war zwar nicht ganz rich tig, aber zumindest aus der Sicht der GM-Oberen auch nicht ganz falsch. Die De troiter Chefs waren sich ge rade darüber klar geworden, daß die ehedem gewinnbrin gende Chevrolet-Division an den Rand des Abwirtschaftens gerutscht war. Telefonisch orderte GM-Chef James F. McDonald den Opel- Statthalter Stempel für den Sessel des Chevrolet-Bosses Robert D. Lund, den man auf den weniger tückischen Stuhl des GM-Marketing-Verantwortlichen weggelobt hatte. Stempel, der schon jetzt als kommender GM-Präsident ge handelt wird („Wenn nicht der nächste, dann der übernäch ste“, so ein Konzernkenner), folgte ...