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... und optimierte Aufnahmetechniken lösten in den 50er-Jahren die Hi-Fi-Welle aus. Als Violinist und lebenslanger Klassik-Fan leistete sich Bose einige Lautsprecher der gehobenen Kategorie, wurde jedoch schwer enttäuscht, als er seine Lieblings-Violinsonate hörte. Das stachelte ihn an, bessere Lautsprecher zu entwickeln – mit dem Ziel, die Akustik eines Konzertsaals möglichst präzise einzufangen. Bose begann mit den Grundprinzipien und erforschte die Psychoakustik, also Bose 901 Ein klassischer Elektroingenieur war nötig, um das Klangerlebnis einer Konzerthalle ins Wohnzimmer zu bringen die Art und Weise, in der wir Frequenzen wahrnehmen. Er fand heraus, dass das Gros von Klang allenfalls diffus im Ohr des Zuhö- rers ankommt, und dies geschieht indirekt: durch Abprallen von Wänden, der Zimmerdecke oder sonstigen Elementen. 1964 gründete Bose eine Firma unter seinem Namen, zwei Jahre später brachte er das Lautsprechersystem 2201 auf den Markt. Es existierte nicht lange. Zum einen wurde es nicht ganz seinem hohen Ziel gerecht, vor allem aber war das ungewöhnliche Erscheinungsbild selbst für eingefleischte Audio-Genießer einen Zacken zu radikal. Jede Box sah aus wie eine zweimal halbierte Halbkugel, die für den idealen Wirkungsgrad in der hintersten Ecke eines Zimmers platziert werden musste. 22 auf der Oberfläche verteilte kleine Lautsprecher ...