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... kantig. Und doch erschien 1910 eine französische Gregoire- Limousine mit ballonförmiger Heckwand. Es wäre aber falsch, disen Piosich vollständig gerade und senkrecht stehend, aber auf jeder Seite war ein abgerundetes, schmales Fenster angebaut. Diese «Panoramascheibe» brachte ausser verbesserten Sichtverhältnissen natürlich noch den Vorteil, dass sie den Fahrtwind besser den Karosserieflanken entlang leitete. Der Pavillon besass übrigens noch ein neckisches Detail: das hinterste Seitenfenster nämlich, das die runde Heckform geschickt abwandelte. Wenn man heute den Ford Urahn — Die grazile Gregoire-Limousine aus dem Jahre 1910 mit ballonformigem Heck, das mit dem aerodynamisch günstig geformten Dach eine stillistische Einheit bildete. (Zeichnung vom Verfasser) nier bereits als Stromlinien-Limousine bezeichnen zu wollen. Jener Gregoire war noch weit davon entfernt, eine aerodynamisch durchgebildete Karosserie zu besitzen. Das Ballonheck vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass die Wagenvorderseite mit ihrem senkrechten Kühler und den vorwit- Mit der vorliegenden Ausgabe beginnt die «AR» eine neue sechs Folgen umfassende Serie zur Automobilgeschichte. Verfasser ist der bekannte «AR»-Mitarbeiter Max Stoop, und wie seine Spezialität «Styling und Design» vermuten lässt, befasst er sich hier mit der Entwicklung der Karosserieform in stilistischer ...