Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... die nach kurzer Zeit ausgeweitet sind, wenn ein 750er Zweitakter an der Antriebskette reisst. Lager aus Bronze sorgen nun für eine dauerhaft spielfreie Führung der Schwinge. Montiert waren Federbeine des niederländischen Herstellers Koni, mit denen in den 70er Jahren die zu hart gefederten, aber unterdämpften Federbeine der japanischen Hersteller ersetzt wurden. Diese revidierte Federungsspezialist Res Stäger, womit die Strassenlage des bald 50-jährigen Motorrads heute absolut befriedigt. Die Bremsen beliess Hämpu im Originalzustand: Vorne eine hydraulisch betätigte Scheibenbremse mit Einkolbenzange, hinten eine Gestängebetätigte Simplex-Trommelbremse. Die Befestigungsaugen für die Montage einer zweiten Scheibenbremse sind am rechten Gabelholm serienmässig vorhanden, doch verzichtete Hämpu auf die damals oft gemachte Aufrüstung der Vorderbremse, «weil sie beim Kauf auch nur eine hatte». Neue Elektrik Die Elektrik musste weitgehend erneuert werden. Die Dreizylinder-Kawasaki H1 und H2 sind die ersten Motorräder, die serienmässig mit einer elektronischen Zündung ausgerüstet waren. Diese Zündung ist untergebracht in drei Metallgehäusen unter der aufklappbaren Sitzbank. Bevor man sich in den Sattel der H2 schwingen kann, gilt es, den Motor anzukicken – einen Elektrostarter gibt es nicht. Mit dem Anspringen des Zweitaktmotors ertönt ein unvergleichlicher ...