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... haben sich mir ins Grosshirn gebrannt wie das kleineEinmaleins: Zunächst ist da der waldgrüne GTI, der oft nachmittags und fast jeden Sonntagin der schmalen Gasse zwischen meinem Elternhaus und dem Nachbarhaus parkte. Esbedeutete, dass die verheiratete Tochter unserer Nachbarn ihre Eltern besuchte. Ein braves, bescheidenes Buuremeitschi, zu dem der GTI so gar nicht passen wollte. Fand ich. Für mich war klar: «Das Auto muss ihrem Mann gehören.» Und ich fragte mich immer, wieihr Mann sie so ein Auto nur fahren lassen könne. Jahre später behauptete der grosse Bruder eines Schulkameraden - ein Panzergrenadier, nicht mundfaul - tatsächlich, dass der Leopard-Kampfpanzer eine Beschleunigunghabe wie ein Golf GTI. «Aufschneider!», schimpfte ich. Nicht, weil ich am Spurtvermö- gen des Panzers zweifelte, vielmehr hielt ich es für ganz und gar unmöglich, dass es etwas annähernd so Schnelles gibt wie den Super-Golf. Das Verständnis für den Begriff «Aha-Erlebnis» verdankeich dem Golf GTI. Als Bursche vom Lande war «Golf» für mich nie die Sportart, bei der mannicht ins Schwitzen kommt, sondern ein Auto. Was habe ich mit meinen 15, 16 Jahren gestaunt, als ich auf dem Schalthebel eines GTI einen Golfball entdeckte, und sich zwei Puzzle-Teile zusammenfügten...Es braucht weder ein GTI- Gen noch ein Golf-Virus, umdas Duo stärker zur Kenntnis zu nehmen als andere Autos ...